20 Euro im Monat anlegen: So investieren Großeltern und Sparerende clever
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Du möchtest monatlich 20 Euro für deine Enkel sparen? Finanzexperte Hermann-Josef Tenhagen erklärt, wie du mit einem ETF-Depot langfristig ein solides Finanzpolster aufbaust und warum Jugendkonten eine gute Alternative sein können, wenn die Enkelkinder schon älter sind.
Großeltern möchten oft etwas für die Zukunft ihrer Enkelkinder zurücklegen. Auch mit kleinen Beträgen wie 20 Euro im Monat lässt sich über die Jahre hinweg ein schönes finanzielles Polster schaffen. Doch wie spart man am besten, wenn die Enkel noch klein sind – und worauf sollten Großeltern achten, wenn sie das Geld nicht direkt an die Jugendlichen übergeben möchten? Finanzexperte Hermann-Josef Tenhagen erklärt, wie du mit einfachen Schritten das Beste aus deinem Sparvorhaben herausholst.
ETFs: Die clevere Wahl für langfristiges Sparen
Wenn die Enkelkinder noch klein sind, bietet sich ein kostenloses Depot in Kombination mit einem marktbreiten Aktienindexfonds (ETF) an. ETFs sind börsengehandelte Fonds, die das Geld breit gestreut in viele Unternehmen auf der ganzen Welt investieren. Diese breite Streuung minimiert das Risiko und bietet gleichzeitig die Chance auf attraktive Renditen.
Gerade bei einer langen Anlagedauer von 15 Jahren oder mehr ist das Verlustrisiko sehr gering. Gleichzeitig liegt die historische Rendite solcher Fonds oft bei fünf bis zehn Prozent pro Jahr. Dank des Zinseszinseffekts wächst das Ersparte über die Jahre hinweg immer schneller an.
Wer dabei auch noch nachhaltig investieren möchte, findet im Markt spezielle ETFs, die zusätzlich ökologische und soziale Kriterien berücksichtigen. Besonders empfehlenswert sind diese drei Fonds:
- UBS ETF (ISIN: LU0629459743)
- UBS ETF (ISIN: LU0950674332)
- iShares ETF (ISIN: IE00B57X3V84)
Diese Fonds setzen auf nachhaltige Unternehmen und ermöglichen es, verantwortungsvoll und dennoch gewinnorientiert zu sparen. Weitere Informationen zu nachhaltigen Geldanlagen findest du hier!
Was tun, wenn die Enkelkinder schon älter sind?
Ist die Enkelin oder der Enkel bereits älter – beispielsweise 15 Jahre alt – und du möchtest das Geld nicht direkt an sie übergeben, könnten auch Jugendkonten bei der Hausbank eine gute Alternative sein. Jugendkonten bieten nicht nur eine sichere Anlagemöglichkeit, sondern manchmal sogar attraktive Zinsen für kleinere Beträge, oft bis zu 1.000 Euro.
Jugendkonten haben den Vorteil, dass du die Kontrolle über das Geld behältst, bis die Enkel alt genug sind, selbstständig darüber zu verfügen. Gleichzeitig lernen die Jugendlichen frühzeitig, wie man mit einem Bankkonto umgeht und den Umgang mit Geld übt.