Pfingstrosen düngen: Dieser Küchenabfall macht sie besonders schön

Pfingstrosen sind Klassiker im Garten. Damit die Staude blühfreudig und gesund bleibt, braucht sie die richtige Nährstoffzufuhr. Wie und womit man Pfingstrosen düngt, erkläre ich dir hier.
Pfingstrosen (Paeonia) sind eine wahre Freude im Garten, wenn die Staude kräftig und stark blüht. Um das zu unterstützen, musst du deine Pfingstrosen mit dem richtigen Dünger düngen. Nährstoffe sind schließlich unumgänglich, wenn Pfingstrosen lebhaft empor wachsen und schöne Blüten bilden sollen. Wie praktisch, dass du den besten Dünger direkt in deiner Küche findest.
Pfingstrosen düngen - so bekommst du eine Blütenpracht im Garten
Pfingstrosen sind in ihrer Wachstumsphase ganz besonders stark auf Nährstoffe angewiesen, um nach einer langen Winterpause wieder in die Höhe zu sprießen und zu blühen. Wurde die Pfingstrose im Vorjahr zu wenig gedüngt, hat die Staude einen schlechten Start.
Pfingstrosen zählen zwar zu den pflegeleichten Stauden, trotzdem sind sie wählerisch, was die Auswahl des Düngers angeht. Nicht jeder Dünger eignet sich für die Staude und auch die Dosierung muss wohlbedacht werden. Erinnere dich am besten daran: Pfingstrosen zu düngen ist wie Kaffee nachschenken – nicht zu viel, sonst wird's bitter! Eine zu hohe Düngermenge kann die Pflanze schwächen und das Wurzelwachstum hemmen.
Welchen Standort und Boden brauchen Pfingstrosen?
Pfingstrosen zählen zu den sonnenliebenden Pflanzen. Zudem zieht die Staude Schmetterlinge an. Beste Voraussetzungen für deinen Garten. Denn es wird noch besser:
Pfingstrosen sind Pflanzen mit sehr tiefen Wurzeln. Am besten wächst die Staude in einem durchlässigen, sandigen Boden. Und noch besser: Pfingstrosen sind langlebig, das heißt, du musst die Staude nicht durch Teilung verjüngen. Lass sie einfach wachsen, umso prächtiger blüht sie in den nächsten Jahren – so lange du fleißig gedüngt hast. In einem anderen Artikel erkläre ich dir noch, wie man Pfingstrosen richtig schneidet und was du beim Umpflanzen von Pfingstrosen beachten solltest.
Tipp: Die Köpfe der Pfingstrosen sind schwer – ein Staudenhalter hilft beim Abstützen.

Wann soll man Pfingstrosen düngen?
Deine Pfingstrose braucht mit dem neuen Austrieb nach der Winterpause Nährstoffzufuhr. Beginne mit der Düngung also im Frühjahr. Im Juli oder August lohnt sich eine zweite Düngung, kurz bevor deine Staude das letzte Mal im Sommer blüht. Ein bisschen Dünger hier, ein bisschen Liebe da – und schon blüht deine Pfingstrose üppig und kräftig.
Dünge deine Pfingstrose nicht nochmal im Herbst. Das kann dazu führen, dass deine Staude nicht ausreichend auf den Winter vorbereitet ist.
Wie oft muss man Pfingstrosen düngen?
Du solltest deine Pfingstrosen mindestens einmal im Jahr düngen, um den Austrieb im darauffolgenden Jahr zu unterstützen. Zudem empfiehlt es sich, noch ein zweites Mal im Hochsommer zu düngen.
Wie düngt man Pfingstrosen richtig?
Die Wurzeln von Pfingstrosen sind empfindlich, weshalb der Dünger flach in die Erde eingearbeitet werden muss. Nimm am besten einen organischen Staudendünger und halte dich an die Dosierhinweise auf der Verpackung. So läufst du auch nicht Gefahr, deine Pfingstrosen zu überdüngen.
Behalte außerdem im Hinterkopf, dass Pfingstrosen sandigen Boden lieben, allerdings können dort weniger Nährstoffe gespeichert werden als in einem lehmigen Boden. Dem kannst du wunderbar durch Düngung mit Kompost entgegenwirken.
Kann man Pfingstrosen mit Kaffeesatz düngen?
Ja, auf jeden Fall. In Kaffeesatz sind nämlich eine Menge Mikronährstoffe enthalten und darüber hinaus noch Stickstoff, Gerbstoffe und Phosphorsäure. Probiere es aus: Pfingstrosen lieben Kaffeesatz als Dünger.
Weitere organische Dünger findest du in unserer Bildergalerie: